IG Wald miteinander

           

Mit Fragen in eine ungewisse Zukunft

Unabhängig von der weiteren Entwicklung von Covid-19 blickt Wald in eine ungewisse Zukunft. Nebst vielem Erfreulichem gibt es auch Entwicklungen, die Sorge bereiten. Wohin führt die Zukunft unsere kleine Gemeinde? Was ist erhaltenswert, wofür lohnt es, sich einzusetzen, wo braucht es Erneuerungen und worauf kann/muss aus finanziellen oder anderen Gründen verzichtet werden? Das sind anspruchsvolle Aufgaben für die politische Führung in den kommenden Jahren und eine Herausforderung für Wald. Die IG Wald miteinander möchte mithelfen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass möglichst alle Wäldler*innen sich zu diesen Fragen Gedanken machen. Deswegen lädt die IG alle Bewohner*innen ein, sich an der Umfrage im September zu beteiligen. Die Ergebnisse sollen ein entsprechend breites Stimmungsbild der Vorstellungen und Erwartungen der Dorfbevölkerung an die Zukunft unseres schönen Dorfes liefern. Die IG zählt auf eine hohe Beteiligung und ein starkes Miteinander!

 
Öffentliche Informations-Veranstaltung am 21. August.

Im Rahmen seiner Masterarbeit wird der FHNW-Student Josua Peter im September eine Umfrage zum Meinungsbild der Wäldler Bevölkerung durchführen. Er ist dafür auf die Beteiligung der Einwohner*innen von Wald angewiesen.

Wie bereits berichtet unterstützt der Gemeinderat das von der IG Wald miteinander angestossene Projekt „Wald 2040“. Der GR wird nach Bedarf die gewonnenen Erkenntnisse aus der Masterarbeit in seine strategische Planung der künftigen Dorfentwicklung einfliessen lassen. Zudem soll die Umfrage ein möglichst breites Abbild davon zeigen, welche Schwerpunkte und Themen zur Zukunft unseres Dorfes der Bevölkerung wichtig sind.

Am 21. August findet um 20.00 Uhr eine öffentliche Veranstaltung statt, an welcher Josua Peter den aktuellen Status seiner Masterarbeit vorstellt und weitere Details zum Projekt präsentiert werden.

Bitte Termin vormerken!

 

Strategie zur Entwicklung der Gemeinde Wald (9. Januar 2020) 

Der Gemeinderat führte ein Gespräch mit einer Vertretung der «IG Wald miteinander». Eine Arbeitsgruppe daraus beschäftigt sich mit dem Thema «Wald 2040».

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Die Absicht der IG Wald ist es, in einer ersten Phase möglichst umfassende Gedanken und Grundlagen zusammen zu tragen, um in einer zweiten Phase diese Informationen dem Gemeinderat zur weiteren Verwendung seiner strategischen Planung zur Verfügung zu stellen. Dabei wurde in Betracht gezogen, das Zusammentragen von Informationen in Form einer Master-These einer Fachhochschule mit wissenschaftlichen Instrumenten zu begleiten. 

Ein grosses Anliegen der IG ist eine Standortbestimmung. Wie tickt die Bevölkerung? Was ist Mehrheits- was Minderheitsdenken? Es ist das Bedürfnis entstanden, uns den Spiegel vorzuhalten. Was bewegt uns vordringlich? Geniessen wir das Erholungsgebiet? Oder wollen wir wachsen? Was wünscht sich die Bevölkerung? Eine Faktorenanalyse, ein professioneller Fragebogen von jemand Aussenstehendem, um die Bedürfnisanalyse durchzuführen, könnte ein guter Start sein für den Anstoss eines Prozesses, z.B. die Vision «Wald 2040». 

Zu diesem Zwecke hat sich die IG mit einem Studenten getroffen, welcher in einer kleinen Gemeinde im Kanton Luzern wohnt. Er wird mit der Arbeit am 1. März 2020 starten. Die Arbeit wird ca. 8. Monate dauern, von März 2020 bis Januar 2021. Der Student wird für diese Arbeit von einer Professorin betreut, er hat für dieses Mandat 800 Stunden zur Verfügung und erhält dafür eine symbolische Entschädigung von 1‘500 Franken. Der Gemeinderat hat den Betrag bewilligt und findet, dass dies als Ergänzung zu seiner Strategie-Sitzung die er unter externer Leitung durchführt, zielführend ist.

Bericht aus Appenzell 24 vom 09.01.20

Weitere Infos dazu an der Wahlversammlung vom 14. Januar um 19.00 Uhr